by Am 21 Sep, 2020 in der Rubrik Allgemein, Jahreskreis

Im Einklang mit der Natur leben…

…das resoniert ganz tief in mir. Das erinnert mich an eine Wirklichkeit, wie es wohl gewesen sein könnte, vor langer langer Zeit. Als würden meine Knochen summen, wenn ich genau hinspüre.Ja. So soll es sein, sagen sie mir. Und im selben Moment beäuge ich skeptisch und etwas mürrisch meine momentane Realität. Ich frage mich wirklich: Wie kann ich das in meinem Leben verwirklichen? Denn ich bin kein Wild Child. Ich habe Angst vor Sonnenbränden und davor alleine draußen zu schlafen. Ich will meinen Beruf nicht aufgeben und zur Selbstversorgungs-Bäuerin werden. Ich will auch nicht alleine in eine Hütte im Wald ziehen und manchmal bin ich einfach zu faul, die zwei Kinder anzuziehen und nach draußen zu schleifen, denn sie wollen lieber drinnen, nackig im warmen Wohnzimmer spielen.  


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Und dennoch, sehne ich mich so nach Natur.

Und ich bin ja ein pragmatischer Mensch. Ich mag wissen, was ich TUN kann. Ganz konkret. Um wieder zurück zur Natur zu finden, aber meine anerzogenen Ängstlichkeiten, Vermeidungsstrategien und die Stadt- und Agrarwüste um mich herum, machen eine entspannte Herangehensweise schwierig. Also. Wie schaffe ich nun diesen Spagat? Was brauche ich? Ich brauche eine planbare, regelmäßige, einfach umsetzbare Praxis, am Besten mit anderen gemeinsam, die Spaß macht, um überhaupt mal Kontakt aufzunehmen und zu schauen, was da so alles schlummert.  

Und da sind mir die Jahrekreisfeste begegnet. Bingo.

Die Jahreskreisfeste sind acht Eckpunkte im Jahr, meist auch christliche Feiertage mit ähnlichem Inhalt, die wir eh schon ein bisschen kennen. Wie sich herausstellte sind die Ursprünge der Feste allerdings um einiges älter als das Christentum. Sie lehnen sich an, an das Leben der Menschen, die seit tausenden Jahren als Gärtner und Bauern leben. Sie orientieren sich am Wechsel von Licht und Dunkelheit, der Länge der Tage, dem Lichteinfallswinkel, den Jahreszeiten, die daraus in unseren Breitengraden entstehen. Und an diesen acht Zeitpunkten, wird erst mal hingesetzt, geschaut, getroffen, gegessen und gefeiert. Einfach weil alle sechs Wochen etwas ganz anderes passiert da draußen und den Menschen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert, die erkannt, erlernt und gemeistert werden wollen. Das finde ich sehr fein. Das tut mir sehr gut. Da hab ich was ganz Konkretes gefunden. Ich beginne mir die Natur viel näher anzuschauen.Ich beginne sie ganz sinnlich zu begreifen und wahrzunehmen.  

Ich sehe, wie die  Rythmen der Natur, mit meinen zusammenhängen!

Denn auch, wenn wir in unserer Industriegesellschaft losgelöst zu sein scheinen, wir sind es nicht. Unsere Erde ernährt uns erstaunlicherweise immer noch. Wie sie es immer schon getan hat. Und während des Großteils unserer Zeit auf diesem Planeten, war das Überleben der Menschen eng mit dem Wissen über die Rythmen der Natur verbunden. Das lässt sich auch von 100 Jahren elektrischem Licht nicht so schnell von unserer Epigenetik kratzen. Ich beginne also durch die Feste wieder in BEZIEHUNG zu gehen mit der Erde. Und das ist es, was ich möchte. Ich feier die Jahreskreisfeste nicht, um eine alte Kultur wieder aufleben zu lassen.  

Ich mache das, um mich wieder als TEIL dieser Welt zu fühlen.

Um sanft zu sein mit mir und mit diesem  mir entfremdeten Planeten, um wieder in Kontakt zu kommen, warm zu werden, freundschaftliche Bande zu knüpfen, mein Vertrauen zu stärken und ja, mich wieder Hals über Kopf zu verlieben in die Natur. Ich will mich hier wieder ZUHAUSE fühlen. Und liebe Leute, das gelingt mir immer besser.  Jahr für Jahr. Runde um Runde. Und was mir dabei ganz zufällig auch noch begegnet ist: Die tiefe tiefe Weisheit des zyklischen Denkens, in der Natur, in mir und eigentlich allem was existiert. Was will man mehr ^^ ? Bis bald ihr Lieben.

ALLES hat seinen Rythmus. ALLES ist verbunden. IMMER für die Liebe. Himmel und Erde – Vertraue den Kreisläufen.


Hast du auch Lust auf Kreisläufe? Ich freue mich über jeden Menschen und verrate Dir gerne, wie wir das mit dem Vertrauen anstellen können, alleine jede*r für sich oder in der Gruppe. Mehr über meine Arbeit teile ich hier im Tagebuch und natürlich auch bei:
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